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Wie entstehen Verspannungen und warum kommen sie auch nach einer guten Massage so schnell wieder?

Wahrscheinlich sind Sie auch erstaunt, dass Sie sich nach einer guten Massage vielleicht mal 2-3 Tage sehr gut fühlen und dann kommen die alten Verspannungen wieder zurück.
Das ist schade, manchmal einfach nur mühsam und muss zum Glück nicht sein.
Die Ursachen von Verspannungen sind nicht immer nur in einer schlechten Körperhaltung oder gleichen disharmonischen Bewegungsmustern, wie zum Beispiel der sitzenden Tätigkeit zu finden.

Es ist oft so, dass eine erhöhte Spannung im Magen, in der Leber und auch in anderen Organen Verspannungen in den Schultern und der Wirbelsäule nach sich ziehen.
Das heisst, dass wenn sich Ihr Zwerchfell  nicht mehr frei im Brust- und Bauchraum bewegt, dies sich auch auf Ihre Organe auswirkt.
Durch eine zu wenig tiefe Bewegung des Zwerchfells kommt es dazu, dass ein Organ seine ursprüngliche Bewegung nicht mehr ausführen kann. Die Eigenmobilität dieses Organs nimmt in diesem Fall ab.
Eine viszeral osteopathische Behandlung kann nicht nur die Symptome lindern, sondern die Ursachen beheben, Auslöser der Beschwerden beseitigen, Schonhaltungen lösen und somit dem Organismus wieder mehr Energie zu Verfügung zu stellen.
Dann verschwinden die alten Schmerzen nach und nach.
Sie können sich wieder freier bewegen, tiefer atmen und Ihr Körper (mit all den Organen) findet wieder in die alte Kraft zurück.
Als Viszeral Therapeutin taste ich die feinen Eigenbewegungen Ihrer Organe ab und kann mir so ein Bild machen, welche Organe in erhöhter Spannung sind. Diese kann ich  beheben, in dem ich zum Beispiel den Ausgang von der Speiseröhre zum Mageneingang freimache.
Ein anderer Schritt ist das Weiterleiten vom Ausgang (pylorus) link des Magens Richtung Dünndarm.
Dies hat dann auch immer relativ schnell positive Auswirkungen auf Ihren Nacken und die Partie zwischen Ihren Schulterblättern (falls bei Ihnen zum Beispiel der Magen einen erhöhten Tonus hat).
Gleichzeitig mit Ihren Organen behandle ich auch die dazugehörigen Ligamente, denn die haben sich während der Fehlstellungen des Organs wahrscheinlich mit verlängert oder verkürzt.
Bindegewebsverklebungen können gelöst werden, das gestaute Gewebe drainiert und krankmachende Mechanismen lösen sich auf.
Zudem entspannt sich besonders das autonome Nervensystem bei der Lockerung tiefer, chronischer Spannungen im Gewebe.
Die beiden Anteile (Sympatikus und Parasympatikus) des autonomen Nervensystems harmonisieren sich.
Auch bei stressbezogenen Symptomen, wie Schlaflosigkeit, Zähneknirschen und Tinnitus - Symptome, die allesamt auf einen zu hohen Muskeltonus zurückzuführen sind, spielt dieser Bereich des Nervensystems eine Schlüsselrolle.

Ursachen und Symptome

Ursachen für das Auftreten von funktionellen Erkrankungen der Organe sind oft  Störungen der Organbewegung (Mobilität).
Jedes einzelne Organ weist eine innerliche und eine von anderen Organen unabhängige räumliche Beweglichkeit auf.
Die Beweglichkeit der Organe zueinander und die zu einhüllenden oder stützenden Strukturen ( Muskeln und Bindegewebe) wird Mobilität genannt.

Daneben gibt es noch das Prinzip der Motilität eines Organes..
Dies sind feine tastbare Eigenbewegungen, die das jeweilige Organ als Ausdruck seiner Vitalität fortwährend ausführt.
Für dieses Prinzip ist ein Wissen, um die embryonale Entwicklung der Organe von grosser Bedeutung, da sich genau in diesen embryonalen Entwicklungsbewegungen spätere Probleme entwickeln können..
Senkungen von Niere, Gebärmutter und Blase mit den bekannten Folgen wie relative Inkontinenz, Zyklus - und Menstruationsstörungen sind typische Behandlungsindikationen.
Für jedes Organ ist es essentiell eine gesunde Motilität (Rhythmik) und Mobilität zu haben. Nur so kann es seine normalen lebenswichtigen Funktionen in seinem vollen Bewegungsradius ausführen.
Als Beispiel möchte ich hier den Magen nennen, insbesondere die Magenschleimhaut..
Sie wird verstärkt durchblutet, wenn gerade eine Mahlzeit eingenommen wurde.
Diese Reaktion wiederholt sich aber auch während einer emotionalen Stresssituation.
Hält diese Stresssituation über einen längeren Zeitraum an, kommt es zu einer Ermüdung des Organs.
Die normalen, stärkenden, sich gegenseitig aufbauenden Reflexmechanismen über die Blut- und Nervensysteme erschöpfen sich und es kommt zum Verlust einer adäquaten Versorgung des Organs. Die räumliche Stabilität lässt nach. Sie verändert sich.
Später stützen die Nachbarorgane das schwache Organ und kompensieren die Disharmonie.
Im Laufe der Zeit verbraucht aber auch dieser Mechanismus zu viel Energie.
Diese Ermüdung können dann nur noch die Muskeln und die Körperhaltung ausgleichen.
So haben viele Menschen zum Beispiel eine Skoliose und glauben, dass diese allein durch schlechte Haltung oder durch Vererbungentstanden  oder was man auch immer erzählt bekommt? Sicher spielen mehrere Ursachen eine Rolle.
Nun kommt die Frage, was war zuerst? Eine erhöhte Spannung in den Organen, die auf längere Zeit das Skelett in diese Position gezwungen hat?
Und? Was bringt es in diesem Fall ständig zum Chiropraktor zu gehen und sich dort wieder einrenken zu lassen, wenn die Organe und die nicht mehr vorhandene Organmobilität gar nicht angeschaut werden.
Regiert nicht das Weiche über das Harte? Die Muskeln und das Bindegewebe über die Knochen?
Auch dazu gibt es sicher verschieden Ansichten.
Nach all den Ausbildungen, die ich bisher absolviert habe, fasziniert mich die viszerale Osteopathie sehr. Sie nimmt für mich eine herausragende Stellung ein.
Natürlich nicht nur, weil es so einfach klingt, sondern weil ich alle Methoden immer an mir teste, erlebe, heile, geniesse und die positive Wirkung direkt spüren kann.
Dies ist auch ein Grund, warum ich mir die Freiheit nehme, meine Craniosakraltherapie Ausbildung in aller Ruhe weiter zu führen
Ich werde sie aber nicht in diesem Jahr abschliessen.
Es gibt eben noch etwas zwischen Cranium und Sacrum – die viszeralen Organe - der gesamte Bauchraum.
Und am Ende kommt alles wieder zusammen und macht die Sache rund.

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